GS1 Traceability - Rückverfolgbarkeit
Rückverfolgbarkeit ist die Fähigkeit, die vergangene oder gegenwärtige Lokation einer Einheit zu identifizieren und auch die Geschichte einer Einheit zu kennen. Rückverfolgbarkeit kann jedoch mehr als nur Warenrückrufe unterstützen. Sie ist ein Instrument im Kampf gegen Warenfälschung und zum Schutz der Marke geworden. In einigen Ländern ist sie auch behördliche Vorschrift im Kampf gegen Bioterrorismus.
Traceability - Umsetzung im Unternehmen
Gesetzliche Anforderungen und die unternehmensindividuellen Wünsche an die Rückverfolgbarkeit von Produkten und an Krisenmanagementsysteme können sehr unterschiedlich umgesetzt werden. Abhängig von Prozess und IT-Voraussetzungen, gestaltet sich die Umsetzung sehr individuell. Die Qualität des entstehenden Systems hängt direkt von der eingesetzten Technologie, Art und Umfang der zu speichernden Daten und der Komplexität der Supply Chain ab.
GS1 Rückverfolgbarkeits-Standard (GTS)
Der GS1 Rückverfolgbarkeits-Standard ist ein Prozessstandard, der
- den Rückverfolgbarkeitsprozess definiert.
- die minimalen Rückverfolgbarkeitsvoraussetzungen für alle Branchen und alle Arten von Produkten festlegt.
- bestehende GS1 Standards zuordnet.
Rückverfolgbarkeitspartner und -rollen
Der GS1 Rückverfolgbarkeits-Standard unterscheidet zwischen Partnern und Rollen. Ein Partner ist die Verallgemeinerung einer rechtlichen oder physischen Einheit (z.B. ein Einzelhändler). Eine Rolle ist eine spezifische Funktion eines Partners in einem spezifischen Prozess zu einer bestimmten Zeit (z.B. ein Käufer).
Rückverfolgbarkeitseinheiten & Rückverfolgbarkeitsdaten
Rückverfolgbarkeitseinheiten sind physische Gegenstände, bei denen die Notwendigkeit bestehen kann, Informationen über ihre Geschichte, Verwendung oder Lokation abzufragen.
Rückverfolgbarkeitsdaten sind abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall.
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